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Bessere Informationen über Ernährungswerte auf Produkten



Für uns ist die Lebensmittelkennzeichnung wichtiger denn je. SPAR entwickelt laufend neue Eigenmarken-Produkte. Damit die Inhaltsstoffe der Eigenmarken-Produkte für die Kunden noch transparenter sind, werden die SPAR Produkte mit der GDA-Auszeichnung (guideline daily amount) ausgestattet. Damit ist ersichtlich, wie viel Kalorien, Zucker, Fett, gesättigte Fettsäuren und Natrium eine Portion enthält und wie viel Prozent der empfohlenen Tageszufuhr damit gedeckt wird. Die GDA-Kennzeichnung erleichtert die Planung einer ausgewogenen Ernährung.
Darüber hinaus tragen die Produkte zusätzliche, leicht verständliche
Ernährungshinweise für Konsumenten, z. B. laktosefrei,
glutenfrei, ohne Geschmacksverstärker usw.

Beispiel


Unsere Eigenmarken-Linie SPAR Vital ist mit einer wegweisenden und für die Konsumenten einfach verständlichen Deklaration versehen. Die «Big 8»- Nährwertinformation (Energiewert, Eiweiss, Kohlenhydrate, Zucker, Fett, gesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe und Natrium) ist auf allen SPAR Vital Produkten klar ersichtlich. 

1. Energiewert (Kalorien, Bedarf ca. 30 kcal pro Kilogramm Körpergewicht)
2. Eiweiss (Körperbaustoff,  0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht)
3. Kohlenhydrate (Energie, Tagesbedarf ca. 300-400 g)
4. Zucker (leere Energie, weniger ist mehr)
5. Fett (Körperfunktionen, Tagesbedarf ca. 80 g)
6. Gesättigte Fettsäuren (Depotfette, max. 1/3 der Fettzufuhr)
7. Ballaststoffe (Darmfunktion, mindestens 30 g)
8. Natrium (Salz, Regulationsstoff, bindet Wasser, Tagesbedarf ca. 550 mg)

 

Darüber hinaus tragen rund 300 SPAR Qualitäts-Produkte zusätzliche, leicht verständliche Ernährungshinweise für die Konsumenten. Nahrungsmittelzusatzstoffe werden den Lebensmitteln zugeführt, um die Haltbarkeit, das Aussehen, den Geschmack und die Eigenschaften zu verbessern. Diese natürlich oder künstlich hergestellten Zusatzstoffe sind mit den sogenannten E-Nummern versehen und einer Kategorie zugeordnet: Heute weiss man, dass AZO-Farbstoffe (auf Erdölbasis hergestellte Farbstoffe) in Lebensmitteln vor allem bei Kindern Allergien, Asthma oder Neurodermitis auslösen können. Diese sind meist in süssen und bunten Lebensmitteln enthalten. 

Deshalb verzichten wir in allen SPAR Eigenmarken auf diese künstlich hergestellten Farbstoffe.

Was sind E-Nummern?

E-Nummern sind Bezeichnungen für erlaubte Zusatzstoffe in Lebensmitteln. Sie werden aus technologischen oder sensorischen Gründen zugesetzt.  

  • Für Zusatzstoffe gilt das so genannte Positivprinzip. Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten.
  • Zusatzstoffe müssen gesundheitlich undenklich sein, allergische oder allergieähnliche Unverträglichkeitsreaktionen können allerdings nie zur Gänze ausgeschlossen werden.
  • Nicht alle Zusatzstoffe sind künstlich hergestellt. Viele werden aus der Natur gewonnen, wie zum Beispiel Pektin. Oder sie werden den in der Natur vorkommenden Stoffen nachgebildet, wie zum Beispiel Ascorbinsäure (Vitamin C).
  • Zusatzstoffe müssen auf der Verpackung im Rahmen der Zutatenliste aufgeführt werden, sowohl die Gattungsbezeichnung, z.B. Emulgator), wie auch die Einzelbezeichnung (Lecithin) oder die entsprechende E-Nummer (E 322).
  • Das E steht für Europa oder auch für essbar (edible). Das E zusammen mit der Nummer machten einen Stoff im gesamten europäischen Markt unverwechselbar.
  • Die wichtigsten Stoff-Gruppen: Konservierungsstoffe (E200 bis E297) machen Produkte länger haltbar, Geschmacksverstärker (E620 bis E635) intensivieren die Geschmackseindrücke. Für knallbunte Süssigkeiten sorgen die Farbstoffe (E100 bis E180).

 

Was bewirken Zusatzstoffe?

Hier nur einige Beispiele:

  • Antioxidantien verlängern die Haltbarkeit.
  • Backtriebmittel machen den Teig locker.
  • Emulgatoren bringen nicht miteinander vermischbare Flüssigkeiten in eine gleichmässige Mischung.
  • Farbstoffe stellen das ursprüngliche Erscheinungsbild eines Lebensmittels wieder her, wenn die Farbe durch Verarbeitung optisch beeinträchtigt wurde.
  • Modifizierte Stärken werden zum Andicken von Suppen und Saucen eingesetzt.
  • Pökelsalze verlängern die Haltbarkeit von Fleisch- und Wurstwaren.
  • Stabilisatoren verhindern das Entmischen von Emulsionen und das Absetzen von Schwebstoffen. Sie stabilisieren, bewahren und intensivieren Säure und Farbe.
  • Süssungsmittel schmecken süss, besitzen aber im Gegensatz zum Zucker kaum Nährwert. Sie werden kalorienreduzierten Lebensmitteln und Diabetikerprodukten beigesetzt.
  • Überzugsmittel verleihen der Oberfläche ein glänzendes Aussehen oder einen Schutzüberzug.
  • Verdickungsmittel sorgen für eine sämige Konsistenz, z.B. in Suppen, Saucen, Desserts, Füllungen oder Cremes.