So bringen Sie dem Kürbis das Gruseln bei Halloween

An Halloween entwickelt sich so manches Quartier zur Geisterstadt, auf vielen Fenstersimsen grienen leuchtende Fratzen. Wir verraten, wie Sie dem Kürbis ein faszinierend gruseliges Aussehen verleihen und was Sie beim Kürbisschnitzen alles beachten sollten.

Damit das Kürbisschnitzen nicht zum Alptraum wird
Nur ein reifer Kürbis lässt sich leicht und damit gefahrlos aushöhlen. Die Reife erkennen Sie an einem verholzten Stiel und dass der Kürbis beim Klopfen hohl klingt. Damit der Kürbis lange Freude macht, achten Sie auf eine harte Schale ohne Dellen. Für Kinder eignen sich besonders grosse Kürbisse mit weicherem Fruchtfleisch. Zum Schnitzen empfohlene Sorten: Rocket, Howden oder Aspen.

Mit dem richtigen Werkzeug ist Schnitzen kein Hexenwerk
Wie bei Handwerksarbeiten so üblich, ist die richtige Ausrüstung der Schlüssel zum Erfolg. Fürs Kürbisschnitzen benötigen Sie einen wasserfesten Stift, bei Bedarf eine vorgezeichnete Schablone, für Kinder einen Schnitzhandschuh, eine Kürbissäge, ein spitzes Messer, einen kantigen Löffel oder Eisportionierer und natürlich den Kürbis.

Abgebrochene Kleinteile sind kein Grund für traurige Gesichter
Wer ein filigranes Motiv wählt, schneidet oder bricht schnell mal eine Ecke aus dem Kürbis. Das lässt sich dann aber ganz schnell reparieren. Mit mindestens zwei von oben nach unten geführten Zahnstochern ist das fehlende Stück gleich wieder fixiert.

Jungbrunnen für schrumpelige Visagen
Um sich lange am schauerlichen Gruselgesicht zu erfreuen, sollte der Kürbis von aussen mit Bohner- oder Bienenwachs eingesalbt und das Innere immer wieder mit Vaseline oder Haarspray versiegelt werden. Ist der Halloweenkürbis irgendwann verschrumpelt, aber nicht verschimmelt, einfach über Nacht ins kalte Wasser stellen. Das wirkt wie eine Verjüngungskur.

Vom pausbackigen Kürbis zur Furcht einflössenden Gestalt – so geht’s:

  1. Motiv aufzeichnen – am besten mit Nadeln die Lieblingsschablone fixieren und die Konturen aufzeichnen.
  2. Kürbisdeckel ausschneiden – möglichst schräg nach unten ausschneiden, Rand evtl. mit Zacken versehen.
  3. Kürbis aushöhlen – mit einem kantigen Löffel das Fruchtfleisch bis auf 2–3 cm entfernen.
  4. Motiv ausschneiden – dazu ein gezacktes Messer verwenden, Elemente von innen rausdrücken.
  5. Kürbis konservieren – im Innern und an den Schnittstellen mit Vaseline einstreichen.
  6. Kürbis beleuchten – als Windschutz das Teelicht im Konfitürenglas in den Kürbis stellen.
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