Ganz unter uns: Wer beim Grillieren nur an Schweinenacken denkt, ist doch ein armes Würstchen. Bruno, Fredy und Marco zeigen, wie man mit der richtigen Grillade ein ganzes Menü vom Grill zaubert.

Damit die verschiedenen Gänge allesamt ein Erfolg werden, sind allerdings ein paar grundlegende Dinge zu beachten.

Dies erfahren wir im Laufe eines ausgelassenen Grilltages, den wir beim Restaurant Golf Gonten mit Blick auf den Säntis geniessen. Mit schelmischem Zwinkern verrät uns Fredy schon beim Apéro eines seiner Berufsgeheimnisse: «Augen auf beim Fleischeinkauf! Denn an einer zweitklassigen Grillade hat selbst der beste Grill-Meister schwer zu nagen».

Bruno, der hauptberuflich das Appenzeller Fachgeschäft der Breitenmoser-Metzgerei mit angeschlossenem SPAR leitet, knüpft direkt an und macht uns mit den Finessen des Big-Green-Egg-Grills vertraut. Das Grill-Ei – das wie ein kleines Raumschiff aussieht – ermöglicht indirektes Grillieren, womit es sich auch wie ein Küchenherd nutzen lässt. Am Feuerball-Grill verdeutlicht Bruno, wie mit der Verlagerung der Glut gearbeitet wird, sodass das Grillgut nicht ständig bewegt werden muss. Ein Handling, das jeden Grill-Chef adelt.

Wer wie Marco das gastronomische Einmaleins verinnerlicht hat, kann nachvollziehen, mit welcher Hingabe der erfahrene Koch das vom Grill genommene Fleisch dekoriert. Recht hat er – denn das Auge isst mit! Zumindest bis der Gaumen das Sagen hat. Angereichert mit weiteren spannenden Informationen bewegen wir uns von Gang zu Gang und halten fest – Grillieren ist Chefsache.

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