In eigener Sache – Nachgefragt

Zu Wort gekommen – vom CEO bis zur Lernenden

Rob Philipson, CEO

Vor zwei Jahren sind Sie von Südafrika in die Schweiz gekommen. Wie haben Sie sich hier eingelebt?

Anfangs war es nicht einfach, von meinen Kindern und Freunden in Südafrika getrennt zu sein. Für mich als Gemeinschaftsmensch war es wohl das Schwierigste, was ich je tun musste. Glücklicherweise hat SPAR Schweiz mich und meine Frau Elaine ohne Zögern in den erweiterten Familienkreis aufgenommen.

Nach Ihrer Ankunft mussten Sie gleich zwei Fremdsprachen lernen – Deutsch und Mundart. Was verstehen Sie mittlerweile besser?

Definitiv Hochdeutsch. Ich spreche fi essend Afrikaans, und diese südafrikanische Sprache ist dem Niederländischen sehr ähnlich. Es gibt viele gemeinsame Wörter, die es mir ermöglichen, das Gesagte zu verstehen. Mundart ist nochmals deutlich anspruchsvoller für mich. Deshalb höre ich viel Schweizer Radio, um es zu lernen.

Neben der Sprachbegabung – welche Fähigkeiten braucht es, um auf einem anderen Kontinent, in einem anderen kulturellen Umfeld den Markt und die Kunden zu verstehen?

Im Detailhandel bleiben die grundlegenden Anforderungen weltweit die gleichen. Die Kunden müssen anerkannt, geschätzt und mit Respekt behandelt werden. Wir haben in der Schweiz die Nähe zur Nachbarschaft, Convenience und Frische als die entscheidenden Kriterien für den zukünftigen Erfolg defi niert. Dies wurde mit neueren Konzepten wie «BeanTree», «Fresh to go» und «Trinkgenuss » bereits an vielen Standorten eingeführt und erlebbar gemacht.

SPAR Schweiz hat über 2000 Mitarbeitende und 280 Lernende und Hunderttausende von treuen Kunden. Finden Sie Zeit, um in den Standorten eigene Eindrücke zu sammeln?

Ich muss gestehen, dass ich nicht so oft in die Geschäfte komme, wie ich es gerne möchte. Aber es ist defi nitiv der angenehmste Teil meiner Arbeit, die Zeit in den Märkten mit den Einzelhändlern zu verbringen. Es ist für mich sehr spannend, die Umsetzung unserer SPAR Philosophie in den Geschäften zu sehen und den berechtigten Stolz der Marktleiter zu erleben.

Numan Beadini

Funktion: Transportdisponent
Daily Business: Planung der Lastwagentouren und Warenausgangskontrolle

Mit Stolz können Sie auf Ihre Karriere blicken. Als was haben Sie bei SPAR begonnen und wie ging es dann für Sie weiter?

Ich habe bei der Warenannahme «Früchte und Gemüse » sowie im Abhollager in der SPAR Zentrale angefangen. Später habe ich dann die Lastwagenprüfung gemacht und bin vier Jahre lang als Fahrer in der Auslieferung tätig gewesen. Diese Erfahrung hilft mir natürlich heute als Transportdisponent.

Die zu liefernden Waren müssen täglich vor dem Öff nen bei den vielen SPAR Supermärkten und SPAR express Standorten sein. Wann beginnt Ihr Arbeitstag und wie läuft dieser normalerweise ab?

Meine Arbeit ist nichts für Leute mit Schlafstörungen. Der Dienst beginnt um 01.00 Uhr in der Nacht, am Sonntagabend bereits um 23.00 Uhr und dauert bis um 09.00 Uhr am nächsten Morgen. Zuerst prüfe ich die Touren und kontrolliere, ob alle Chauffeure und Fahrzeuge bereit sind. Das ist entscheidend, denn die Abläufe müssen wie ein Uhrwerk ineinander greifen. Fährt nur ein einziger Lastwagen zu spät ab, zieht das weitere Konsequenzen mit sich und bedeutet, dass die Waren nicht zur rechten Zeit verfügbar sind.

Wie erholen Sie sich von der Nachtarbeit?

An die Arbeitszeiten habe ich mich schon längst gewöhnt und meine Familie nimmt entsprechend Rücksicht. Das hat selbst mit vier Kindern in den vielen Jahren gut geklappt – auch dank der guten Arbeitsbedingungen bei SPAR. Um mich zu entspannen, gehe ich am Wochenende gerne im Alpstein und in den Ferien in meinem Geburtsland Mazedonien wandern.

Marina Kalinovic

Funktion: Lernende Detailhandelsfachfrau SPAR Supermarkt Schwamendingen
Daily Business: Lernen, lernen, lernen

Sie wurden von SPAR ausgezeichnet – zu was darf man Ihnen gratulieren?

SPAR hat mich als Lernende des Jahres ausgezeichnet. Das hat mich riesig gefreut und natürlich auch stolz gemacht. Es zeigt mir, dass ich mit dem Ausbildungsplatz bei SPAR die richtige Wahl getroff en habe.

Wie sieht Ihre Ausbildungsplanung aus – bleiben Sie SPAR verbunden?

Zuerst habe ich hier im SPAR Supermarkt die 2-jährige Lehre als Detailhandelsassistentin gemacht. Das hat mir so gut gefallen, dass ich gleich mit der Ausbildung zur Detailhandelsfachfrau weitergemacht habe und mittlerweile im letzten von zwei Ausbildungsjahren bin.

Pia Mettler

Funktion: Staplerfahrerin
Daily Business: Optimales Lagern der angelieferten Ware

Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Zeit bei SPAR?

Natürlich, das war vor über 30 Jahren im Lager in Zuzwil und ich habe es als ziemlich aufregend in Erinnerung. Damals haben die Kunden direkt im Lager eingekauft und jeder Artikel musste entsprechend gekennzeichnet werden. Das war ein grosser Aufwand, zumal die Gabelstapler in jener Zeit noch nicht so wendig und präzise zu steuern waren.

Wie sieht Ihre heutige Arbeit bei SPAR aus?

Jetzt arbeite ich in der SPAR Zentrale im Lager für sogenannte Trockensortimente. Das sind Getränke, Tiernahrung und sonstige meist grossvolumige Artikel. Die angelieferte Ware bringe ich direkt mit meinem Gabelstapler zu den entsprechenden Lagerplätzen. Gerade weil die Sachen schnell aus der Lieferzone entfernt und direkt eingelagert werden müssen, ist bei der Arbeit höchste Konzentration gefragt.

Was hat Sie über so viele Jahre bei SPAR gehalten?

Das Arbeitsklima und die Arbeitszeiten sind für mich perfekt. Zu Hause haben wir einen Bauernhof mit Rindern, daneben kümmere ich mich noch um den Garten und den Haushalt. Es gibt für mich also bei SPAR und zu Hause immer einiges zu tun.

Nef Brändli

Funktion: Marktleiter SPAR express Bilten
Daily Business: Volle Kundenorientierung

Im internen SPAR Ranking der Standorte gehören Sie zu den Champions – erzählen Sie uns von Ihren Erfolgen?

Nun, 2018 wurde ich an der SPAR Marketing-Gala als Young Achiever ausgezeichnet. Übersetzt bedeutet dies, dass dem SPAR express Bilten sehr viele Kunden ihr Vertrauen schenken und wir weit über den Budgeterwartungen performt haben. Zudem erhielten mein Team und ich Topbewertungen für das Frischesegment, wozu Früchte und Gemüse gehören. Die jurierenden Fachberater waren regelrecht begeistert.

Ohne allzu viel aus dem Nähkästchen zu plaudern – wie haben Sie das geschafft?

Ich habe das SPAR Konzept absolut verinnerlicht und neue Ideen von SPAR erfolgreich umgesetzt und weiterentwickelt. Der Detailhandel lebt von der Kundennähe und der Kundenorientierung – beides haben wir uns gross auf die Fahne geschrieben. Erfolg hat immer auch etwas mit positiver Einstellung zur eigenen Arbeit zu tun, das spüren die Kunden. Die Leidenschaft für unseren SPAR express teilt auch meine Freundin und wir arbeiten perfekt zusammen. Unser Dream-Team wurde übrigens gerade ergänzt – mit einem lustigen jungen Hund.

Shpetim Gjoshi

Funktion: Marktleiter SPAR express St. Gallen Langgasse
Daily Business: Begehrter Quartiertreff für Jung und Alt

Die langen Öffnungszeiten Ihres SPAR express Standorts sind ein grosses Plus – nutzen viele Kunden die Randzeiten frühmorgens und spätabends?

In unserem SPAR express ist eigentlich immer was los. Am Morgen um 5 Uhr sind es vorwiegend Spediteure, die auf ihrer Route einen kleinen Boxenstopp einlegen. Zwischen 21 Uhr und 22 Uhr sind es dann vermehrt Anwohner aus der Nachbarschaft, die sich noch kurz auf ein Bier treffen. Ohnehin sind wir eine feste Institution im Quartier. Vielen gefällt die Atmosphäre im SPAR express ausserhalb der normalen Arbeitszeiten.

Als langjähriger und 2018 von SPAR prämierter Marktleiter sind Sie seit der ersten Stunde bei SPAR express dabei – wie lautet Ihre Zwischenbilanz?

Das Convenience-Konzept von SPAR express ist von A bis Z durchdacht. Bequem zu nahezu jeder Tages- oder Nachtzeit einzukaufen, sich rasch Verpflegung zu holen und eventuell gleich noch zu tanken, entspricht dem Bedürfnis moderner Konsumenten. Und dank der grossen Erfahrung von SPAR mit Franchising-Systemen stimmt für die Betreiber am Monatsende auch die Kasse.

Durim Berisha

Funktion: Marktleiter SPAR Grub
Daily Business: Kundenbegeisterung durch perfekten Service

Ihren SPAR Supermarkt in Grub haben Sie vor Kurzem übernommen – auf welches Erfolgsrezept setzen Sie?

In unserem kleinen Ort bieten wir genau, was die Kunden an SPAR Supermärkten schätzen: die direkte Nachbarschaft, Frischprodukte aus den umliegenden Dörfern und zusätzliche Serviceleistungen, wie beispielsweise eine Poststelle.

Um den SPAR Supermarkt in Grub haben Sie sich gezielt beworben – wie kam es dazu?

Es war schon lange mein Traum, ein eigenes Geschäft zu führen. Eine Partnerschaft mit SPAR hat sich dafür angeboten. Denn es konzentriert sich jeder auf seine Stärken: SPAR als Konzeptgeber und Lieferant und ich als selbstständiger und kompetenter Partner. In Grub bin ich Teil der dörflichen Gemeinschaft und kann mit Engagement und gutem Service die Kundenwünsche erfüllen.

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