Verdammt guter Kaffee

Kaffee ist Kultur, Hype und Handwerk. Als unabhängiges Schweizer Familienunternehmen steht Turm & Bogen seit 256 Jahren für erstklassige Bohnen. Und verleiht auch den SPAR Premium Kaffeemischungen ihren letzten Schliff.

Rolf Hugentoblers wachsamer Blick folgt den Tausenden Kaffeebohnen, die in der Rösttrommel tanzen und im heissen Luftstrom immer dunkler werden. Der Röstmeister tut gut daran, aufmerksam zu sein, denn: Am Ende entscheiden Sekunden darüber, ob eine Charge perfekt geröstet oder für immer verloren ist. «Etwas Erfahrung haben wir darin zum Glück – schliesslich rösten wir bei Turm & Bogen bereits seit 1761 in der Trommel», lacht der 52-Jährige schelmisch.

Nur das Beste ist gut genug

Die schicksalhaften Minuten in der Rösttrommel sind nur einer von vielen Faktoren, die den Kaffee von Turm & Bogen einzigartig machen, wie Geschäftsführer Roger Bähler erklärt: «Qualität beginnt für uns schon beim Kaffeebauern. Deshalb pflegen wir die Beziehungen zu unseren Lieferanten intensiv. Ist die Rohware bei uns angekommen, prüfen wir jeden einzelnen Sack minutiös. Je nach Sorte wird dann Röstdauer und -temperatur festgelegt. Und spielen alle Faktoren perfekt zusammen, jubilieren am Ende Nase und Gaumen.» Nach diesen strengen Anforderungen werden in den heiligen Hallen von Turm & Bogen auch die beiden SPAR Premium Kaffeemischungen komponiert und veredelt.

«Wir wollen der beste Kaffeeproduzent sein, nicht der grösste.» Roger Bähler, Geschäftsführer Turm& Bogen

SPAR Premium Gran Crema

Sorten: Peru SHB Grade 1, Honduras washed, Columbio Supremo

Geschmack: Exquisite Gourmetmischung aus Fair-Tradeund biologischem Anbau. Würzige, leicht erfrischende Duftnoten der zentralamerikanischen Arabicas. Ausgewogene Balance zwischen Säure und Bitterkeit mit fruchtigen Aromen und Schokoladenoten. Perfekt für Kaffeegetränke mit aromatischer Fülle.

Brühtemperatur: 92 °C

SPAR Premium Barista Espresso

Sorten: Peru SHB Grade 1, Honduras washed, Columbio Supremo, India Cherry Robusta AA

Geschmack: Spitzenmischung aus Fair-Trade- und biologischem Anbau. Würzige Aromen der süd- und zentralamerikanischen Arabicas in Verbindung mit besten Robusta- Bohnen. Gehaltvoller Abgang mit Nuancen von Mandel, Toast und Schokolade. Perfekt für herrliche Espressi und fülligen Kaffee.

Brühtemperatur: 92 °C

Dunkle Geheimnisse

Röstdauer, Wasserhärte, Komposition – hinter perfektem Kaffee steckt jede Menge Wissenschaft. Bevor Sie sich aber an der nächstgelegenen Universität einschreiben, haben wir die wichtigsten Tipps, Tricks und Fakten hier für Sie zusammengefasst.

Farbe bekommen

Das Röstverfahren kitzelt bis zu 800 verschiedene Geschmacksnuancen aus den Kaffeebohnen. Wie lange sie bei Temperaturen zwischen 180 °C und 220 °C ausharren müssen, bestimmt der Röster. Die Hitze lässt das Wasser in den Bohnen verdampfen, die Wände bersten und man hört ein Knacken. Helle Röstungen werden nach diesem «First Crack» beendet, für dunkle bleibt die Bohne noch länger über dem Feuer. Dann nämlich entstehen mehr Bitterstoffe, der Zucker beginnt zu karamellisieren und der «Second Crack» bahnt sich an. Ein heikler Moment, denn durch das Aufspringen der Schale kann die Kaffeebohne leichter verbrennen.

Helle Röstung

Helle Röstungen enthalten mehr feine Säuren und schmecken aromatischer und fruchtiger. Geübte Gaumen entdecken etwa Noten von Jasmin, Zitrone, Beeren und Rosinen.

Dunkle Röstung

Dunkle Röstungen schmecken herber, aber auch süsser. Hier treten Noten von Schokolade, Kakao und Nüssen in den Vordergrund, gemeinsam mit Facetten von Karamell.

Hauptdarsteller

Robusta

Wächst zwischen 200 und 800 m ü. M., ist widerstandsfähiger als Arabica und enthält doppelt so viel Koffein, hat eine rundliche Form mit geradem Schnitt und schmeckt erdig, holzig und vollmundig.

Arabica

Wächst zwischen 800 und 2000 m ü. M., macht gut 70 % des Weltmarktanteils aus, mag Temperaturen zwischen 16 und 24 °C, ist oval und flach, schmeckt aromatisch und beinhaltet viele Fruchtsäuren.

Wasser

Kaffee besteht bis zu 99 % aus Wasser. Und das fällt ins Gewicht. Denn je härter das Wasser – also je mehr Kalzium und Magnesium darin gelöst sind – desto basischer ist es. Sehr hartes Wasser kann deshalb die Säurenoten des Kaffees neutralisieren. Im Durchschnitt ist das Schweizer Trinkwasser eher hart. Wahre Kaffeeliebhaber arbeiten deshalb mit filtriertem Wasser. 

Kaffeetypen

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