Sonnenenergie zum Naschen

Im Winter sind die Tage kurz, es fehlt an Energie. Gegen das matte Gefühl helfen Trockenfrüchte und Nüsse aus den sonnigsten Anbaugebieten der Welt. Etwa die, die im Traditionsbetrieb Sun-Snack seit über 170 Jahren von Hand sortiert, gemischt und verpackt werden.

«Die Datteln sind gerade reingekommen, frisch aus Tunesien. Und hier haben wir wunderbar süsse Aprikosen aus Süd Afrika. Diese werden vor Ort bis zu zwei Wochen unter freiem Himmel getrocknet. Himmlisch gut.» Beobachtet man Reto Ulrich während der Tour durch die Produktionshallen, wird eines klar: Dieser Mann liebt seine Produkte – und er weiss so gut wie alles über sie. Wissen hat viel mit dem anhaltenden Erfolg von Sun-Snack zu tun. Etwa das Wissen darum, wie man in über 40 Ländern – und damit mit immer wieder anderen Mentalitäten und Märkten – direkten Handel treibt. Das Wissen um Qualität, die nicht nur am Standort in St. Margrethen, sondern auch schon am Ursprungsort im Labor geprüft wird. Oder auch das Wissen um Wetterphänomene, die es im schlimmsten Fall nötig machen, den Ausfall ganzer Ernten in kürzester Zeit von anderen Märkten zu kompensieren.

Die Sonne im Herzen

Es sei heutzutage so komplex wie nie, mit Früchten, Nüssen und Kernen zu handeln, erzählt Geschäftsführer Ulrich. Umso wichtiger, dass es Sun-Snack in allen anderen Bereichen einfach hält. So setzt das Familienunternehmen bei allen Produkten auf natürliche Reinheit – Zusatzstoffe und Stabilisatoren müssen wenn immer möglich draussen bleiben. Transparenz wird aber nicht nur bei der Zutatenliste gelebt: Dank grossen Klarsichtfenstern auf der Verpackung kauft man bei Sun-Snack nie die Katze im Sack. «Unsere Feigen kommen aus der Türkei, die Walnusskerne aus Chile, die Kokosnüsse aus Ghana. Sie alle tragen die Sonne im Herzen. Und das soll man auch sehen», lacht Geschäftsführer Ulrich.

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