Grillieren macht alle an

Feuer und Flamme

Früher bedeutete Grillieren vor allem eins: Grosse Fleischstücke werden über dem Feuer geröstet. Ganz so wie in der Steinzeit, als das erlegte Mammut für den Stamm zubereitet wurde. Man kann es einerseits charmant finden, dass sich solch archaische Traditionen bis in unsere Zeit erhalten haben. Oder sich freuen, dass Grillieren einen oder zwei (Fort-)Schritte gemacht hat und mittlerweile ein kulinarisches Vergnügen für alle geworden ist. Sogar für Vegetarier und Veganer.

Es ist schwierig, genau zu sagen, wann die Menschheit die erste Grillsaison eröffnet hat. Die ältesten Spuren sind rund 300 000 Jahre alt. Erstaunlich ist, dass die ersten Grillmeister das Fleisch nicht nur direkt über dem Feuer brieten, sondern damals schon die indirekte Garmethode nutzten, indem sie Steine erhitzten, um darauf das Wildbret zu rösten. Doch statt Hyänen und Krokodilen wie einst im alten Ägypten werden heutzutage neben den üblichen Verdächtigen wie Bratwürsten und Steaks auch ganze Gourmetgerichte auf dem Grill zubereitet.

Welcher Grill grilliert am besten
Eines war Grillieren schon immer. Ein Fest für alle. Stand man früher um die Feuerstelle, versammelt man sich heute um alle möglichen Grillgeräte.

«Grillieren mag nicht der direkte Weg zum Weltfrieden sein. Aber es ist ein Anfang.»
Anthony Bourdain

Natürlich ist auch heute noch eine offene Feuerstelle die ursprünglichste – und seien wir ehrlich, auch die romantischste Art, Essen über dem Feuer zuzubereiten. Wer erinnert sich nicht gerne an die Schulreise, bei der alle eine auf einen Stecken gespiesste Wurst verkohlen liessen und sich die Finger an in Alufolie gewickelten Kartoffeln verbrannten. Solch eine Feuerstellenparty macht auch im Erwachsenenleben noch sehr viel Spass. Vor allem dann, wenn genügend eiskaltes Bier in Reichweite ist. Die nächste Stufe ist der Holzkohlegrill. Für wahre Grillfans nach wie vor die einzige gültige Art des Grillierens. Nur mit der Holzkohle erhält das Grillgut den Rauchgeschmack und die Röstaromen, die echte Grillmeister und Grillmeisterinnen anstreben. Allein schon die Wahl der richtigen Holzkohle ist unter Aficionados ein abendfüllendes Thema. Der Nachteil: Wer empfindliche Nachbarn hat, dürfte durchaus mit Opposition zu rechnen haben, um es diplomatisch auszudrücken. Solche Unannehmlichkeiten umgeht man am leichtesten, indem man die potenziellen Beschwerdeführer einfach gleich einlädt. Gas- und Elektrogrills sind in dieser Hinsicht weit weniger umstritten, da sie ohne Rauch und sonstige Emissionen still und leise vor sich hingrillieren. Dafür fehlt dann aber auch der typische Grillgeschmack im Essen.

Der kleinste gemeinsame Nenner bringt den grössten Genuss
Egal, welche Geräte zum Einsatz kommen, beim Grillieren finden sich alle. Und alle sind zufrieden. Keine andere Art der Bewirtung macht es den Gastgebern so einfach, jeden erdenklichen Geschmack zu treffen und jedem Lifestyle gerecht zu werden. Alles, was es braucht, ist etwas Fantasie, um den Aufwand nicht ins Uferlose wachsen zu lassen. Frische Salate schmecken sowohl den Fleischtigern wie auch den Veganern. Am besten ist ein Buffet, an dem sich jeder ganz nach seinem Geschmack seinen Salat zusammenstellen kann. Die Veganer lassen halt dann die Eier und Speckwürfel weg und bedienen sich dafür umso grosszügiger bei der feinen Nussmischung. Auch beim Grillgut wird man mit dem Buffetprinzip zu einem Gastgeber der Königsklasse. Fleisch, Fisch, Gemüse, Pilze, Grillkäse und vieles mehr. Jeder bedient sich nach Lust und Laune. Abgerundet wird der unkomplizierte Grillplausch mit leckeren Saucen, die das Grillgut auch zu einem Leckerbissen werden lassen, wenn es mal ein paar «Sekunden» zu lang auf dem Rost lag.

Spass geht über alles
Was auch immer beim Grillieren passiert. Denken Sie immer daran. Es geht nicht um kulinarische Höchstleistungen, sondern um den Spass, den Sie mit Ihren Freunden und Ihrer Familie dabei haben. Alles, was Sie dafür brauchen, finden Sie bei Ihrem SPAR. En Guete.

 

Das kleine 1×1 des Grillierens

Heiss & kalt
Beim Grillieren sollte nur eines eiskalt sein – das Bier. Das Grillfleisch hingegen nicht. Nehmen Sie es am besten eine Stunde vor dem Grillieren aus dem Kühlschrank. Fisch und Poulet sollten bis kurz vor dem Grillieren im Kühlschrank bleiben. So richtig heiss hingegen muss der Grillrost sein, bevor Sie das Grillgut drauflegen.

Durch dick & dünn
Dünne Fleischstücke sollten Sie bei höherer Hitze nur kurz grillieren. Dicke Stücke auf niedrigerer Stufe, dafür aber länger.

Der Fingertest
Machen Sie den Test mit dem Fingerdruck. Je fester sich das Fleisch anfühlt, desto fortgeschrittener ist die Garzeit.

Die Menge macht’s
Damit nicht zu viel von den guten Sachen übrig bleibt, können Sie sich an dieser Faustregel orientieren. Pro Person rechnet man ca. 250 bis 300 g Fleisch (ohne Knochen) oder 400 g Fisch (ganz), 150 g Brot und 150 g Salat.

Nicht stechen bitte
Benutzen Sie für das Wenden immer eine Grillzange und weder eine spitze Gabel noch ein spitzes Messer. So bleibt der Saft im Fleisch und es trocknet nicht aus.

Gut einreiben
Marinaden geben dem Fleisch das gewisse Etwas. Kleiner Tipp: Bereiten Sie Marinaden immer ohne Salz zu. Salz entzieht dem Fleisch den Saft und es wird trocken. Marinieren Sie das Grillgut immer bereits am Vorabend. Je dicker das Fleischstück ist, desto früher sollte man marinieren.

Zurückhaltung gewinnt
Würzen ist wichtig. Aber beim Grillgut sollten Sie vor dem Grillieren zurückhaltend würzen. Die Gewürze kommen sehr viel besser zur Geltung, wenn erst vor dem Servieren gewürzt wird.

Seien Sie spiessig
Crevetten und Fleischbällchen gelingen am besten, wenn Sie auf Spiessen gebraten werden. Wenn Sie Holzspiesse verwenden, legen Sie diese vor Gebrauch eine Stunde ins Wasser, so verbrennen sie nicht.

In der Ruhe liegt die Kraft
Nach dem Grillieren lassen Sie das Fleisch am besten noch ein paar Minuten ruhen. So kann sich der Saft schön verteilen und das Fleisch ist wunderbar zart.

Seien Sie abenteuerlustig
Nicht nur Fleisch, Fisch und Würste machen sich gut auf dem Rost. Grillieren Sie auch mal Grillkäse oder Tofu, Gemüse und zum Dessert Früchte wie z. B. Ananas.

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