Die tiefrote Farbe ist so unverkennbar wie der erdig-süssliche Geschmack: Randen. Andrea Schöni, Geschäftsführerin Schöni Swissfresh AG, hat uns mehr über die aromatischen Rüben erzählt, die gut für Herz, Leber und die ganze Gesundheit sind. Die erstklassigen Gemüseerzeugnisse des Familienunternehmens aus Oberbipp sind bei SPAR erhältlich darunter auch die köstlichen Randenspezialitäten.

Ab Mitte August bis Ende Oktober ist es so weit. Die Randen sind reif und die Bauern beginnen mit der Ernte. Zwar feiern die gesunden Rüben im Herbst und Winter Hochsaison. «Aufgrund ihrer ausgezeichneten Lagerfähigkeit sind Randen ganzjährig erhältlich», erklärt Andrea Schöni auf dem Weg in die Produktionshalle. Seit nun zwei Jahren leitet sie den Betrieb in vierter Generation. Und sie fügt stolz an: «Dieses Jahr feiern wir 100-jähriges Jubiläum!»

100 Jahre Kraut und Rüben
Vor 100 Jahren begann die Erfolgsgeschichte mit hausgemachtem Sauerkraut. Von Hand stellte Ernst Schöni das Kraut im Keller seines Wohnhauses in Rothrist her, mit Velo und Anhänger brachte er es persönlich unter die Leute. Das milde Sauerkraut erfreute sich bald weit über Rothrist hinaus grosser Beliebtheit. So wurden Produktion und Sortiment stetig ausgebaut. 1962 erschien das erste Produkt aus Randen.

«Fixfertig, wie hausgemacht, eine Spezialität», stand auf den Beuteln. Der nach Ernst Schönis Originalrezept mit Honig verfeinerte Randensalat wurde sofort zum Hit. Heute umfasst die Randen Produktpalette neben dem Klassiker auch andere Salatspezialitäten sowie ganze oder gewürfelte gedämpfte Randen. «Neu bieten wir auch fermentierte Bio Randen ‹im Chübeli› an», berichtet Andrea Schöni.

Rundes rotes Superfood

Vielseitiges Superfood
Randen sind voller wertvoller Vitamine und Mineralstoffe «und sie machen schön satt, obwohl sie sehr wenige Kalorien enthalten». Andrea Schöni ist von den positiven Eigenschaften der Powerknolle überzeugt. Ihre Begeisterung beginnt schon bei der Saat im Frühling: «Aus einem Korn wachsen mehrere Pflanzen.» In der Küche lassen sich die reifen roten Rüben dann zu vielerlei gesunden Köstlichkeiten verarbeiten. Risottos, Suppen, Salate, Chips, Desserts, Smoothies hier kennt die Fantasie keine Grenzen. 

Schon wenige Tropfen Randensaft lassen die Speisen wunderschön rosa bis rot aufleuchten. «Hier ist aber etwas Vorsicht geboten», mahnt Schöni. Deshalb empfehlen wir Ihnen beim Kochen mit Randen, Handschuhe und Schürze zu tragen. Die Chefin gibt uns noch einen Tipp auf den Weg: «Vor dem Rüsten kann man die Hände auch mit etwas Speiseöl einreiben. Und notfalls im Anschluss mit etwas Essig oder Zitronensaft nachhelfen.»

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