Wildzeit

Waidmannsdank für so viel gesunden Wildgenuss

Natürlicher geht's kaum. Wildbret aus freier Wildbahn ist zu 100 % natürlich und liegt voll im Trend einer ausgewogenen und gesunden Ernährung. Das hochwertige Haarwild wird nach dem Aufbrechen fachmännisch verarbeitet und gekühlt. Nur die besten Stücke davon wählt der SPAR Fleisch-Sommelier für die Wildtheke von «SPAR meat & more» aus.

Die Wildabteilung der Natur hat den Tisch reich gedeckt. Hirsche, Rehe und Wildschweine gehören zu jenen frei lebenden Tieren, die in den Wäldern in Europa nach vorgegebener Jahreszeit, Art und Anzahl erlegt werden dürfen. Das geschmackvolle Wildfleisch finden Gourmets als Rücken, Schnitzel, Schulter und Filet in den SPAR Supermärkten.

Trendy, gesund und schmackhaft

Der Trend geht klar zu weniger, dafür aber höherwertigem Fleischgenuss – womit wir auch schon beim Wildfleisch wären. Das Fleisch von Hirsch, Reh und Wildschwein ist vitamin- und nährstoffreich sowie cholesterin- und fettarm. Zudem ist Wildfleisch reich an essenziellen Omega- 3-Fettsäuren und Muskel aufbauendem Eiweiss. Und nicht zu vergessen – frisches Wildfleisch schmeckt unglaublich zart und lecker!

Dunkelrot, druckfest und von feiner Struktur

Das in der freien Natur lebende Wildtier ist den ganzen Tag in Bewegung. Hierdurch werden die< Muskeln mehr beansprucht und besser durchblutet als bei Zuchttieren. Hinzu kommt, dass der Muskelfarbstoffgehalt bei Wildtieren höher ist. Somit stellen die dunkelrote Fleischfarbe und die Druckfestigkeit entscheidende Qualitätsmerkmale dar.

Tipps und Tricks von Fredy

Wildfleisch liegt geschmacklich und ernährungsphysiologisch voll im Trend.

Hirsch

Ein Rothirsch kann gut und gerne 300 kg auf die Waage bringen und damit beachtliche Mengen fantastisches Fleisch liefern. Als Nonplusultra für Wildfans gilt der Rücken, der im Ganzen gebraten wird. Regelrecht ins Schwärmen kommen Wildliebhaber bei den butterzarten Filets, die, am Stück oder als Medaillons durchgebraten, den perfekten Geschmack entwickeln. Ebenfalls beliebt ist der Hirsch als Schmorbraten, den der Wildprofi aus der Schulter schneidet.

Reh

Rehwild ist die kleinste, aber am häufigsten vorkommende Hirschart und bei Wildliebhabern sehr gefragt. Rehfleisch hat eine feine Faserstruktur, ist aromatisch und enthält wertvolle Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor, Eisen und die Vitamine B1 und B12. Aus dem Rehfleisch von der Keule schneidet man zarte Steaks. Rehkeule eignet sich wegen ihrer Grösse aber auch wunderbar dazu, sie wie ein Lammgigot im Ganzen zu braten oder zu schmoren. Das Fleisch aus der Schulter ergibt ausgebeint saftige Rollbraten oder die Basis für Schmorgerichte wie Ragouts und Gulasch.

Wildschwein

Das zum Schwarzwild zählende Wildschwein ist hocharomatisch und sehr saftig. Insbesondere, wenn es innen noch eine rosa Färbung aufweist. Beim Kauf sollte sich das Fleisch straff und fest anfühlen sowie einen neutralen Geruch besitzen. Wildschweinfleisch ist reich an Mineralstoffen, äusserst mager und eignet sich daher für Diäten und Schonkost. Der Nacken vom Wildschwein wird bevorzugt geschmort und die Bauchlappen und Rippen werden gern zu Ragout oder Rollbraten verarbeitet. Keule und Schulter eignen sich zum Schmoren und Braten und das Rückenstück wird am liebsten gegrillt.

Gewürze

Als Gewürze eignen sich Wacholderbeeren, Lorbeerblätter, Nelken, schwarzer Pfeffer, frische Kräuter wie Rosmarin und Thymian. Mit Hirschfleisch harmoniert zudem noch Lebkuchengewürz.

SPAR meat & more

«SPAR meat & more» ist das neue Fleischsortiment von SPAR und bietet neben qualitativ hochwertigem Schweizer Fleisch aus vermehrt nachhaltiger Produktion noch viel mehr. Das «more» steht auch für leckere Saucen sowie pfannenfertige Beilagen. Und das alles zu einem attraktiven Preis-Leistungs- Verhältnis. Dazu gibt es immer nützliche Tipps zu Herkunft und Zubereitung vom SPAR Fleisch-Sommelier Fredy Manser.

«Wildliebhaber sollten zu ihrem Händler absolutes Vertrauen haben.»
FREDY MANSER

Zubereitungstipps

Braten und Schmorgerichte

Vor dem Garen sollten Sie das Fleisch behutsam anbraten, also nicht so scharf wie Rindfleisch. Das Bratenfleisch kommt dann in den Ofen, wo Sie es im Bräter bei niedriger Temperatur, so um 120 ° C, garen lassen. Das sanfte, allmähliche Garen ist bei Wildfleisch besonders wichtig.

Kurzbratstücke

Am besten werden Medaillons, Entrecôte und Filetstücke, wenn Sie diese vor dem Braten melieren. Hierfür würzen Sie das Fleisch mit Salz und Pfeffer und wenden es anschliessend in wenig Mehl. Kurzgebratenes Wild sollten Sie generell bei nicht zu hohen Temperaturen anbraten.

Rehrücken

Nach dem Anbraten stellen Sie das Fleisch in den Ofen und lassen es dort garen. Das kann im Bräter beziehungsweise Römertopf unter Zugabe von Brühe und Wurzelgemüse geschehen.

Beilagen

Zu Kurzgebratenem passen Pilze und Nudeln sehr gut. Bei Braten sind Spätzle nach wie vor beliebt. Pilzrisotto macht ihnen die Favoritenrolle aber zunehmend streitig. Rotkraut, glasierte Marroni, Preiselbeeren sind und bleiben die klassischen Beilagen für ein herbstliches Menü. Dazu passen vollmundige Rotweine als ideale Begleiter.

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