Praktische Tipps für entspannten Genuss

Draussen ist es dunkel und kalt, der Gaumen sehnt sich nach Leckereien und die Seele nach Freunden und Familie. Leider sind die weihnachtlichen geselligen Festtage schon vorbei. Die Lösung: ein Winter-Brunch. Und damit dieser auch sicher gelingt, gibt’s von uns diese wertvollen Tipps.

Wer die Zeit mit den Gästen und die schmackhaften Speisen wirklich geniessen will, tut gut daran, sich frühzeitig mit der Planung des Brunchs zu beschäftigen – insbesondere in Zeiten von Corona (siehe Info-Box).

Hallo Gäste!

Natürlich kann der Winter-Brunch auch im engsten Familienkreis durchgeführt werden, aber Brunch ist immer gleichbedeutend mit der Einladung von Gästen. Und dies ist vorab der wichtigste Punkt von allen: Die Anzahl der Freunde und der Familienmitglieder bestimmt die Menge und die Art an Speisen, wie viel Platz benötigt wird und ob der Brunch überhaupt durchgeführt werden kann. Stichwort «Terminplanung». Darum gilt als Erstes: ein Datum festlegen, alle Beteiligten frühzeitig anfragen und um eine verbindliche Zu- oder Absage bitten. Je früher, desto besser. Das klingt zwar formell, macht aber alles, was danach folgt, um ein Vielfaches einfacher. Mithilfe einer kleinen Gästeliste behält man die Übersicht, kann die Einkaufsmenge konkret berechnen, den Platz festlegen und man kann festhalten, ob allenfalls Allergien, Unverträglichkeiten oder Diäten beachtet werden müssen.

Mal ein Motto?

Wer Brunch hört, denkt oft an Prosecco, Aufschnitt und Rührei. Das muss aber nicht immer sein. Ein Brunch ist zwar keine Party, aber ein Motto kann dennoch eine spannende Zutat für den gemeinsamen Sonntag sein. Ein passendes Brunch-Thema bietet Inspiration für eine neue Auswahl von Speisen, für die Dekoration des Tisches (orientalisch, mediterran, gut schweizerisch): schöne Servietten, ein Tischtuch, Kerzen, Blumen oder gar kleine Schildchen, mit denen die verschiedenen Leckereien beschriftet werden. Passend dazu: die entsprechende Hintergrundmusik für eine gemütliche Atmosphäre.

Alles da?

Wenn bekannt ist, wie viele Personen beim Winter-Brunch mit dabei sind, sollte unbedingt überprüft werden, ob für alle Gäste genug Utensilien, Material und Möbel vorhanden sind. Dazu zählen Teller, Besteck und nicht zuletzt Sitzgelegenheiten. Weil zwischen unterschiedlichen Speisen gewechselt wird, muss genug Geschirr und Besteck vorhanden sein. Ist allenfalls nachhaltiges Einweggeschirr eine Alternative? Sind genug Stühle vorhanden? Ist der Tisch fürs Buffet und für die Gäste gross genug? Ist alles auch gut erreichbar, ohne einander zu blockieren? Braucht es Koch- oder Wärmeplatten – ist in der Nähe eine Steckdose?
 

Gerne mitbringen

«Was können wir mitbringen?», ist eine oft gestellte Frage von den Gästen. Hier gilt: keine falsche Scham! Basics sollte man anbieten, aber wenn jemand etwas Kleines, Kreatives fürs Buffet beitragen kann, freuen sich alle. Vielleicht ist es aber auch nur eine Sitzgelegenheit oder eine Wärmeplatte, die bislang noch fehlt. Aber Ressourcen dürfen genutzt werden: Vielleicht zählt zu den Gästen eine qualifizierte Bäckerin, die perfekten Zopf macht, eine ausgewiesene Schaumwein-Spezialistin oder ein Käse-Sommelier.

Vielfalt macht Freude

Da ein Brunch gerne auch mal vom Vormittag bis spät in den Nachmittag dauern kann, sollte immer eine reichhaltige Auswahl an Speisen und Getränken geboten werden: eine gute Mischung aus warmen und kalten Speisen, üppig und leicht – salzig, süss, vegi. Dazu zählen verschiedene Brote: Brötchenkränze, Toast, Zopf oder Bagel – hell, dunkel, fein, grob, mit Körnern und ohne. Natürlich vielfältige Beilagen wie Käse, Wurst, Konfitüre, Schokoladenaufstrich und Honig. Und wie wär’s mit einem Hauch Luxus in Form von Lachs oder Roastbeef? Gern gegessen werden auch Rühr-, Spiegelei oder Omeletten, was aber bedeutet, dass man als Gastgeber am Herd steht: Rührei, Spiegelei und Omelett schmecken frisch am besten. Natürlich sollte auch Gesundes nicht fehlen: Müsli, Quark, Joghurt, Fruchtsalat oder kalorienarmer Fingerfood wie Gurke, Tomate oder Karotte ergänzen den Brunch-Teller perfekt. Und nicht zuletzt etwas Süsses, wie Crêpes, Waffeln oder Muffins. Und warum nicht auch ein paar belegte Brote bereitstellen? Dann können Gäste einfach zulangen und müssen sich keine Gedanken machen, womit sie ihre Brötchen belegen wollen. Profi-Tipp: Wer es frisch mag, kann Zopf, Brot, Muffins bereits am Abend zuvor backen und den Teig für Pancakes oder Omeletten vorbereiten und im Kühlschrank lagern.

Zum Wohl!

Zum Brunch gehören natürlich auch Getränke: Kaffee mit und ohne Koffein, Tee, Prosecco, Säfte und heisse Schokolade, Orangensaft und Wasser. Das Wasser kann ganz einfach mit ein paar Gurkenstücken, Ingwer, Minze oder Zitrusfrüchten verfeinert werden. Um Zeit zu sparen, können die Heissgetränke bereits vorab in Thermoskannen abgefüllt und kalte Getränke in Krügen im Kühlschrank kalt gestellt werden.

Take-away

Je mehr Auswahl, desto besser, jedoch sollte am Schluss nichts weggeworfen werden. Sollten noch Speisen und Getränke übrig bleiben, dürfen die auch gerne den Gästen mitgegeben werden. Schliesslich brauchen alle noch einen Znacht oder leckere Häppchen beim abendlichen Fernsehvergnügen.

Banner