Ein Sommerbuffet für Gäste

Endlich ist der Sommer da. Die grossartige Gelegenheit für eine Party im Garten oder auf der Terrasse mit mehr Gästen, als man sonst am Tisch versorgen kann. Damit der Abend nicht zum
Stress wird und die Gäste trotzdem kulinarisch verwöhnt werden, bietet sich ein Buffet an. Die Getränke und Speisen werden vorab bereitgestellt, die Gäste bedienen sich selbst nach Lust und Laune. Wir haben hier ein paar Ideen und Anregungen zusammengetragen, wie die Vorbereitungen gelingen und auch der oder die Gastgeber in den Abend geniessen kann.

Überlegungen und Inspirationen

Das Schöne am Buffet: Jeder Gast stellt sich sein Menü und die Mengen selbst zusammen, isst das, was er oder sie gerne mag. Damit die Auswahl und der Genuss für die Gäste stimmen, hier ein paar Überlegungen:

Wie bei jeder Menüzusammenstellung ist die Vielfalt der Speisen wichtig, bei einem Buffet, wo man eine Auswahl anbieten will, elementar: Die Speisen sollen verschiedene Temperaturen sowie verschiedene Konsistenzen haben und aus unterschiedlichen Zutaten bestehen. Wer schon zur Vorspeise Blätterteig serviert, sollte dies nicht beim Dessert wiederholen, in jedem Gang Rahm zu verwenden, macht ein Menü unnötig schwer und langweilig. Grundsätzlich hilft die Dreier-Regel: nicht mehr als drei verschiedene Gerichte aufs Mal anbieten; so hat jeder viel Auswahl, aber nie ein Durcheinander auf dem Teller.

Wasser, Getränke, Salz und Pfeffer, gutes Olivenöl und Essig und frisches Brot sollten jederzeit für die Gäste bereitstehen. Frische Blumen- oder Kräutersträusschen in kleinen Gläsern oder Vasen, Kerzenlichter, Blumenranken oder auch Pflanzen in Töpfen ergeben eine wunderbare Tischdekoration und verschaffen dem feinen Essen die richtige Bühne.

Vorspeisen

Die dürfen im Sommer alle kühl sein, aber bei der Konsistenz grosse Abwechslung bringen: etwas Flüssiges, etwas Knuspriges, etwas Knackiges. Gekühlte Suppen, zum Beispiel eine Erbsen-Minze-Suppe, in kleinen Weckgläsern auf einem Tablett serviert, sehen wunderbar aus und können direkt getrunken werden. Dazu passen kleine Quiches, mit Spargeln, Morcheln und Kräutern gebacken. Und als Vollendung des Vorspeisen buffets eine grosse Platte mit verschiedenen Tomaten, gemischt mit Nektarinen in Scheiben und mit Basilikumblättern als Garnitur; nach Belieben passt auch Parmaschinken und/oder Mozzarella dazu.

Hauptgang

Im Garten oder auf der Terrasse bietet sich der Grill als perfekte Zubereitungsart an. Hier ist der Vielfalt keine Grenze gesetzt und – egal, ob viel Fleisch oder streng vegan – jeder Wunsch kann individuell erfüllt werden. Auch wer keinen Grill besitzt, kann wunderbare Hauptgerichte für ein Sommerbuffet zubereiten: Wie wär’s mit einem Roastbeef oder einem ganzen Fisch in Salzkruste aus dem Ofen? Oder ein ganzer, geschmorter Blumenkohl – das sieht toll aus und macht auch fleischlos glücklich. Alles lässt sich wunderbar vorbereiten und den oder die Gastgeber*in in Ruhe seine bzw. ihre Gäste geniessen.

Zu viele verschiedene Beilagen ergeben ein Durcheinander, auch hier hilft die Dreier-Regel: Ein Gemüsesalat, evtl. gemischt mit Couscous oder Quinoa, eignet sich als leichte Beilage. Frische Bratkartoffeln sind immer ein Hit: Die Kartoffeln vorher knapp weichkochen, kurz vor dem Servieren in Olivenöl mit Rosmarin in der Bratpfanne braten oder wer einen grossen Grill hat, kann sie darauf zubereiten. Frische Blattsalate mit etwas Rohkost wie Rüebli, Radiesli und Peperoni ergänzen die Beilagen zu einem schönen Dreierlei.

Saucen sind das Tüpfchen auf dem «i» des Grillguts. Beachten sollte man auch hier die Diversität: Eine Kräuterbutter passt auf heisse Steaks sei es Fisch oder Fleisch. Auf Basis von gutem Öl, vielen Kräutern und Säure ergibt sich ein Chimichurri eine überraschende Abwechslung aus Argentinien. Als dritte im Bunde: eine Mayonnaise, für etwas mehr Leichtigkeit gestreckt mit Joghurt. Je nach Gewürzen, welche bereits in der Kräuterbutter enthalten sind, bietet sich hier eine Geschmacksalternative an, zum Beispiel eine Aromatisierung mit Zitronensaft und zesten oder ergänzt mit Ketchup und etwas Cognac zu einer Cocktailsauce.

Dessert

Alle, die sehr gerne in der Küche stehen und auch backen, können jetzt die Gäste nochmals besonders verwöhnen: Eine feuchte Schokoladentorte, glasiert mit purer, flüssiger Schokolade und dekoriert mit aufgetürmten, frischen Beeren, wird viel Lob erhalten. Steinobst-Kompott mit einem Klacks Vanillerahm schafft ein leichtes Dessert für Gäste, die bereits viel gegessen haben. Wer ganz satt ist, freut sich trotzdem über ein Granité aus reifen Melonen oder prallen Kirschen. Und falls der oder die Gastgeber in nach dem Hauptgang genug vom
Kochen hat: Verschiedene Patisserie, Pralinen und Macarons bei einer feinen Konfiserie frisch gekauft und mit Blümchen auf einer schönen Platte arrangiert ergeben ein vollwertiges Dessert;
es sieht sehr appetitlich aus und jeder Gast kann
ganz nach Belieben nochmals zugreifen.

Tipps und Tricks

Vielfalt für die Gäste

Jegliche Besonderheiten und Bedürfnisse der Gäste, seien dies Allergien, pflanzliche Ernährung oder schlicht Vorlieben, können am Grill am einfachsten erfüllt werden. Kaufen Sie verschiedene Fleischstücke, Würste, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse und Grillkäse ein. Die Grillspeisen können auf Platten angerichtet werden und den Gästen vor dem Grillieren präsentiert werden; jeder wählt, was er oder sie gerne hätte, dann wird frisch grilliert. So vermeiden Sie auch, dass Essen zubereitet wird, welches am selben Tag nicht mehr gegessen wird. Was roh übrig bleibt, lässt sich fast immer einfrieren oder in den nächsten Tagen zubereiten.

Geschirr bereitstellen

Stellen Sie Gläser, Geschirr, Besteck und Servietten bereit. Jeder Gast deckt sich den Tisch selbst. Was Ihnen als Gastgeber in nicht erspart bleibt: ab und zu den Tisch abräumen. Wenn Sie mehrere Gänge in Form eines Buffets servieren, können Sie so sicherstellen, dass die Gäste frische Teller haben, welche der Grösse der Speisen entsprechen. Es gibt wunderbares Wegwerfgeschirr, zum Beispiel aus nachhaltigem Holz, Palmblättern oder Zuckerrohr; kombiniert mit schönen Servietten und einer Tischdekoration, wird das Einmalgeschirr bei jedem Essen gereicht und Ihnen viel Stress und Arbeit genommen. Guter Wein und edler Champagner gehören allerdings nicht in einen Plastikbecher; im Sommer ein Bier ab Flasche zu trinken, ist aber höchst verträglich mit guten Tischmanieren.

Getränke kühlen

Kaufen Sie fertige Eiswürfel in Beuteln; Sie werden nie genug davon haben. In grossen Kübelnoder Wannen Eiswürfel mit Salz mischen dies beschleunigt den Kühlvorgang und die Getränke
darin aufs Buffet stellen. Die Gäste können sich selbst bedienen und wählen, was sie am liebsten trinken. Übrigens gibt es viele Rotweine, welche im Sommer auch etwas Kühlung vertragen.

Salate frisch halten

Blattsalate an einer Sauce sehen sehr schnell unappetitlich aus und eignen sich nicht für ein Buffet. Richten Sie die Salate unbedingt ohne Sauce an; Öl und Essig und/oder Salatsaucen stellen Sie daneben bereit, sodass jeder Gast seinen Salat frisch anmachen kann, nachdem er ihn auf seinen Teller geschöpft hat. Der Gast kann wählen, welche Sauce und wie viel er oder sie davon am liebsten mag und der Salat wird ganz sicher superknackig sein beim Essen.

Alles in allem: Eine gut geplante Vorbereitung, eine raffinierte Menüzusammenstellung und frische Lebensmittel ergeben ein feines Sommerbuffet. Überlegen Sie sich, was Sie selbst machen können oder doch besser einkaufen, dann ist ein entspanntes, grossartiges Fest im Garten oder auf der Terrasse garantiert. Wir wünschen gutes Gelingen und einen langen, schönen Sommer mit vielen lauen Nächten.

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