Matías Calleja

Wein ist meine Leidenschaft. In Haro, im Herzen des Rioja geboren, wollte ich mein Leben immer dem Wein widmen.

Matías Calleja

1973 gründete eine Gruppe von Unternehmern und Freunden der guten Küche die Bodegas Beronia in der Ortschaft Ollauri und nannten sie Beronia zu Ehren der Beronen, die hier bis ins dritte Jahrhundert v. Chr. in der Rioja ansässig waren. Die Passion für Qualitätswein und das gute Essen war der Antrieb zu diesem ambitionierten Unterfangen, das sich von einer kleinen Bodega zu einem stattlichen Anwesen entwickelt hat. Dem Château-Prinzip folgend, befinden sich im Durchmesser von 10 Kilometer um die Bodega über 850 ha, die mit den autorisierten Rebsorten Tempranillo (90%), Graciano (3%), Mazuelo (3%) und der weissen Viura (4%) bestockt sind. Teilweise sind die Rebstöcke über 60 Jahre alt und waren nie von der Reblaus befallen.

Der technische Direktor der ersten Stunde, Matías Calleja, Pionier bei der Verwendung von gemischten Barriques, definiert die Philosophie wie folgt: «Unter Einbezug der technischen Möglichkeiten nutzen wir die traditionellen Methoden, um einen Wein von hoher Qualität zu keltern. Dabei basiert die Ausrichtung auf dem Respekt vor der Umwelt. Sie berücksichtigt Tendenzen und Trends der Absatzmärkte, ohne jedoch die Authentizität und den Ursprung der Rioja aus den Augen zu verlieren.» 95% der Weine, die Matías Calleja und seine Kollegen keltern, sind Rotweine, die im Barrique – je nach Qualitätsstufe 9 bis 24 Monate – ausgebaut werden.

Der Blick in den Ausbaukeller lässt einen den Atem anhalten: Im unterirdischen Keller, bei konstant tiefen Temperaturen und optimaler Luftfeuchtigkeit, lagern 28‘500 Barriques, deren Inhalt alle vier Monate umgezogen wird. Heerscharen von Kellerarbeitern – müsste man meinen – ist für diese Arbeit nötig. «Aber nein», erzählt Matías Calleja und führt weiter aus: «wir sind bestens ausgerüstet und verfügen über die nötige Technik, um mit wenigen Personen, die effizient und rationell ans Werk gehen, diese wichtige Tätigkeit zu erledigen.» Sowohl die Herkunft des Eichenholzes, das für den Bau der Fässer verwendet wird, als auch die Küfereien, von denen eingekauft wird, sowie das sogenannte Toasting der Fässer sind sehr unterschiedlich. «Die Auswahl basiert auf der langen Erfahrung», erzählt Matías Calleja.

Spanien

Rioja

Die Region bietet auch ein reiches kunsthistorisches Erbe.

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