
Apfelwähe
- 50 Minuten
- mittel
- Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur bringen. Den Ofen auf 180 °C Unterhitze vorheizen.
- Die Äpfel gut waschen, allenfalls schälen (ausser man möchte bewusst die rote Farbe behalten), entkernen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Die Äpfel mit der Hälfte des Zuckers bestreuen und in einer Schüssel damit marinieren.
- In der Zwischenzeit den Guss zubereiten: Eier, Milch, restlichen Zucker, Quark, Maismehl und Vanille in eine Schüssel geben und gut vermengen.
- Die Tarte- oder Wähenform mit etwas Butter einreiben. Den Kuchenteig mit Backtrennpapier in die Form geben. Den Rand, wo er übersteht, einfalten und gut andrücken. Den Boden regelmässig mit einer Gabel einstechen. Haselnüsse auf dem Boden verteilen. Die Äpfel kreisartig von aussen nach innen in die Form legen. Den Eierguss darübergiessen. Allenfalls auch den Rand mit etwas Guss bepinseln. Für ca. 25–30 Minuten backen, bis der Teigboden knusprig ist und sich vom Rand löst und der Guss fest ist. In der Form auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Mit einem Tortenheber Stücke herausheben.
Zutaten
Apfelwähe – fruchtig, cremig und typisch schweizerisch
Eine klassische Apfelwähe gehört zu den beliebtesten Rezepten der Schweizer Küche. Knuspriger Kuchen- oder Blätterteig, aromatische Äpfel und ein cremiger Guss aus Eiern, Milch, Quark und Vanille ergeben ein unkompliziertes Gebäck, das zu jeder Jahreszeit schmeckt. Besonders im Herbst, wenn heimische Äpfel Saison haben, kommt ihr kräftiges Aroma wunderbar zur Geltung.
Die Haselnüsse auf dem Teigboden bringen eine feine Nussnote mit und helfen gleichzeitig dabei, überschüssigen Saft der Äpfel aufzunehmen. So bleibt der Boden schön knusprig. Ob als Dessert, zum Nachmittagskaffee oder als süsse Mahlzeit: Diese Schweizer Apfelwähe passt zu vielen Gelegenheiten.
Warum Äpfel perfekt für eine Wähe sind
Äpfel eignen sich besonders gut für Wähen, da sie beim Backen weich und saftig werden, ihre Form aber dennoch behalten. Kräftige, leicht säuerliche Sorten sorgen für einen schönen Kontrast zum süssen Guss und verleihen der Wähe ein ausgewogenes Aroma.
Der cremige Eierguss verbindet die Apfelscheiben mit dem knusprigen Teigboden. Quark macht ihn etwas gehaltvoller und sorgt für eine angenehm weiche Konsistenz. Das Mark einer Vanilleschote verleiht der Apfelwähe mit Gusszusätzlich ein feines, natürliches Aroma.
Wer die Schale an den Äpfeln lässt, bringt nicht nur Farbe auf die Wähe, sondern spart auch Zeit bei der Zubereitung. Besonders rote Apfelsorten sorgen beim kreisförmigen Auslegen für eine schöne Optik.
Tipps für eine perfekte Apfelwähe
Kräftige Äpfel verwenden
Leicht säuerliche und feste Sorten behalten beim Backen ihre Struktur und sorgen für ein intensives Apfelaroma.
Äpfel fein schneiden
Dünne Scheiben lassen sich besonders schön kreisförmig anordnen und werden gleichmässig weich.
Teigboden einstechen
Durch die kleinen Löcher kann beim Backen Dampf entweichen und der Boden bleibt flacher.
Haselnüsse gleichmässig verteilen
Sie nehmen austretenden Apfelsaft auf und verhindern, dass der Teig zu feucht wird.
Wähe in der Form auskühlen lassen
So kann sich der Guss setzen und die Stücke lassen sich später sauber herausheben.
Variationen und Serviervorschläge
Mit Zimt verfeinern
Etwas Zimt über den Äpfeln sorgt für eine warme, herbstliche Note.
Mit Mandeln statt Haselnüssen
Gemahlene Mandeln bringen ein milderes Aroma und passen ebenfalls hervorragend zu Äpfeln.
Mit Blätterteig zubereiten
Blätterteig macht die Wähe besonders luftig und knusprig, während Kuchenteig etwas kompakter bleibt.
Mit Rahm oder Vanilleglace servieren
Halbsteif geschlagener Rahm oder eine Kugel Vanilleglace machen die Apfelwähe zu einem besonders feinen Dessert.
Perfekt für Herbsttage und gemütliche Kaffeepausen
Diese Apfelwähe ist ideal für alle, die unkomplizierte Schweizer Klassiker lieben. Sie lässt sich einfach vorbereiten und schmeckt sowohl lauwarm als auch vollständig ausgekühlt. Dadurch eignet sie sich hervorragend für Familienessen, Besuch oder einen gemütlichen Sonntagnachmittag.
Vor dem Servieren wird die Wähe mit wenig Puderzucker bestäubt. Wer möchte, ergänzt sie mit Rahm, Glace oder einigen gerösteten Haselnüssen. Auch pur überzeugt sie mit knusprigem Boden, saftigen Äpfeln und feiner Vanillenote.
Ob zur Apfelsaison im Herbst oder als süsser Genuss das ganze Jahr über: Diese Schweizer Apfelwähe mit Quarkgussbringt traditionellen Geschmack und viel Gemütlichkeit auf den Tisch.
Noch mehr
leckere Rezepte für dich.





