
Fasnachts-Schenkeli
- 1 Stunde 30 Minuten
- mittel
- Butter eine halbe Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Mit Zucker, Salz und Eiern schaumig rühren. Abgeriebene Zitronenschale hinzufügen.
- Mehl und Backpulver sieben, der Masse zugeben.
- Teig eine Stunde an einem kühlen Ort rasten lassen.
- Dann den Teig zu Rollen von etwa 1.5 Zentimetern Durchmesser formen und 5 Zentimeter lange Stücke abschneiden. Diese an den Ecken etwas dünner zwirbeln und die Schenkeli in heissem Öl (160° C) portionenweise frittieren, bis sie goldbraun sind.
- Die fertigen Schenkeli auf Küchenpapier abtropfen und mit Puderzucker und Zimt bestreuen.
Zutaten
Fasnachts-Schenkeli – goldbraun, luftig und typisch schweizerisch
Fasnachts-Schenkeli gehören zu den klassischen Schweizer Gebäcken der Fasnachtszeit. Der weiche Teig wird mit Zitronenschale verfeinert, zu kleinen Rollen geformt und in heissem Öl goldbraun frittiert. Zum Schluss sorgen Puderzucker und Zimt für die typische süsse Hülle.
Frisch zubereitet sind Schenkeli aussen leicht knusprig und innen angenehm weich. Sie passen hervorragend zu Kaffee oder Tee und sind eine feine Ergänzung zu Fasnachtschüechli, Zigerkrapfen und anderen traditionellen Fasnachtsspezialitäten.
Warum Fasnachts-Schenkeli so besonders sind
Der Teig für Fasnachts-Schenkeli ist unkompliziert und bekommt durch Butter und Eier eine feine, weiche Konsistenz. Die abgeriebene Zitronenschale bringt zusätzlich Frische und sorgt dafür, dass das Gebäck trotz der Zubereitung im Öl nicht zu schwer wirkt.
Die Ruhezeit hilft dabei, dass sich der Teig später gut formen lässt. Typisch für Schenkeli ist ihre längliche Form mit leicht zugespitzten Enden. Beim Frittieren entwickeln sie eine goldbraune Oberfläche und bleiben innen schön luftig.
Puderzucker und Zimt runden das Gebäck nach dem Auskühlen oder kurz nach dem Frittieren aromatisch ab.
Tipps für perfekte Fasnachts-Schenkeli
Butter rechtzeitig weich werden lassen
Weiche Butter lässt sich besonders gut mit Zucker und Eiern schaumig rühren.
Zitronenschale fein abreiben
Nur die äussere gelbe Schale verwenden, damit keine bitteren Aromen in den Teig gelangen.
Teig ausreichend ruhen lassen
Nach etwa einer Stunde an einem kühlen Ort lässt er sich einfacher rollen und portionieren.
Öltemperatur kontrollieren
Etwa 160 °C sind ideal. Ist das Öl zu heiss, werden die Schenkeli aussen schnell dunkel, während sie innen noch nicht durch sind.
Portionenweise frittieren
Zu viele Schenkeli auf einmal senken die Temperatur des Öls und können das Ergebnis beeinträchtigen.
Variationen und Serviervorschläge
Mit Vanille verfeinern
Etwas Vanillezucker im Teig ergänzt das Zitronenaroma besonders schön.
Mit Orangenschale zubereiten
Statt Zitrone kann fein abgeriebene Orangenschale verwendet werden.
Nur mit Puderzucker servieren
Wer es klassisch und schlicht mag, lässt den Zimt einfach weg.
Mit Fruchtkompott kombinieren
Apfel- oder Beerenkompott bringt eine fruchtige Komponente zum süssen Fasnachtsgebäck.
Perfekt für die Fasnachtszeit
Diese Fasnachts-Schenkeli sind ideal für einen gemütlichen Fasnachtsnachmittag oder als süsser Snack für Gäste. Sie lassen sich gut vorbereiten und schmecken frisch besonders fein.
Auch auf einem Fasnachtsbuffet machen sie sich gut, vor allem zusammen mit anderen traditionellen Schweizer Gebäcken. Durch ihre handliche Form lassen sie sich ausserdem unkompliziert servieren und geniessen.
Mit ihrem feinen Zitronenaroma, der goldbraunen Oberfläche und der süssen Zimt-Puderzucker-Schicht sind diese Schweizer Schenkeli ein echter Klassiker der Fasnachtszeit.
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