2. Teil: Baum wächst!

Bäume gehören zu SPAR, gut sichtbar im Logo und spürbar im Herzen der Mitarbeitenden. Darum unterstützt SPAR die Aufforstung des Waldes Wissholz bei Gossau (SG). Nachdem im Wald in der Nähe der SPAR Zentrale im Winter 2020 altersschwache Bäume gefällt wurden, folgt nun der eigentliche Teil der Verjüngungskur des Waldes: Mit tatkräftiger Unterstützung von sieben motivierten SPAR Mitarbeitenden werden nun junge Bäume gepflanzt, um den Zyklus wieder in Gang zu bringen und den Wald aufzuforsten.

Wald-Verjüngungskur

Im Winter 2020 wurden die altersschwachen Bäume von Förster Patrik Schilling und seinen drei Mitarbeitern gefällt, vorbereitet und von fünf regionalen Holzfirmen aus der Umgebung weiterverarbeitet. Durch die Holzung entstand viel Platz für neue, junge Bäume, die nun in der Ostschweiz eine Heimat finden und Wurzeln schlagen möchten. Neben der Verjüngungskur wird ausserdem versucht, eine möglichst hohe Vielfalt (Biodiversität) in den Wald zu bringen. Wichtig: Es werden nie mehr Bäume gefällt als anschliessend gepflanzt! Dieses Gleichgewicht ist massgebend und wird stets beibehalten.

Nachhaltige Nachbarschaft

Der Wald Wissholz befindet sich in der unmittelbaren Nähe zur SPAR Zentrale in Gossau. Somit war für die einsatzbereiten SPAR Mitarbeitenden klar: «Wir wollen in der Nachbarschaft Gutes tun!» Der Förster Patrik Schilling kann also auf die volle Unterstützung der sieben SPAR Mitarbeitenden zählen, die jetzt mit ihm im Wald stehen und ihm wissbegierig zuhören. Mit klaren Anweisungen erklärt er, worum es geht und was die Aufgabe des Tages ist. In einem Wort: aufforsten. Und jetzt ist die angesprochene Vielfalt zu erkennen. Die Helferinnen und Helfer aus dem Hause SPAR natürlich mit fachkundiger Unterstützung pflanzen eine breite Palette an neuen Bäumen: Gepflanzt werden unter anderem Douglasien (ca. 50 Stück)  schöne Nadelbäume, die ursprünglich aus Nordamerika stammen, aber bereits seit über 100 Jahren in der Schweiz angepflanzt werden. Wohlbemerkt aus gutem Grund! Sie sind besonders resistent gegen unsere Insekten, gegen Trockenheit und Sturm, sie wachsen relativ schnell und geben ein dauerhaftes Holz, noch besseres als die Rottanne. Naja, leider sind sie nicht nur bei den Förstern und den Schreinern, sondern auch beim Wild beliebt, das die Douglasien gerne anknabbert. Darum werden die jungen Bäumchen für längere Zeit mit Zäunen vor dem Wild geschützt. So wachsen sie schön langsam, bis auch sie wieder ca. 100 Jahre alt sind und Platz für Neues machen können. Im Rahmen der «Nachbarschaftshilfe» werden von den SPAR Mitarbeitenden neben den Douglasien noch viele weitere Baumsorten, die sich positiv auf den Klimawandel auswirken, gepflanzt. Zum Beispiel die sturm- und trockenheitsresistente Winterlinde (50 Stück), die für ein angenehmes Bodenklima sorgt, 100 Stück Bergahorn, der für seine hochwertige Holzqualität gefragt ist. Hinzu kommen etliche Lärchen, Stieleichen und Fichten. Insgesamt wurden 450 (!) Bäume gepflanzt. Die SPAR Mitarbeitenden konnten also in der Nachbarschaft wortwörtlich etwas bewegen und mit Blick auf die vielen fröhlichen Gesichter auch sichtbar etwas für die eigene Zufriedenheit tun. Unsichtbar bleibt wohl einzig der Muskelkater an den folgenden Tagen.

Den 1. Teil können Sie hier lesen.

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